Der Äquinoktialeffekt — Die besten Monate — Aurora Guide
Der Äquinoktialeffekt — Die besten Monate
Die Polarlicht-Saison läuft von September bis März — aber nicht alle Monate sind gleich. Rund um die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche (Mitte März und Mitte September) ist die Polarlichtaktivität statistisch gesehen etwa 50 % höher als im Dezember oder Januar, selbst bei ähnlicher Sonnenaktivität.
Der Grund ist die Geometrie: Zweimal im Jahr ist das Magnetfeld der Erde genau richtig zum Solarwind geneigt, um weit mehr Teilchen einzulassen. Wissenschaftler nennen das den Russell-McPherron-Effekt. Er ist zuverlässig genug, um danach zu planen.
OKT – FEB
Gut. Dunkle Nächte, aber die Sonne-Erde-Geometrie ist weniger günstig. Polarlichter treten auf, aber Stürme sind im Durchschnitt ruhiger.
SEP & MRZ
Am besten. Lange dunkle Nächte und Höchstwerte der geomagnetischen Aktivität. Historisch gesehen die polarlichtreichsten Monate des Jahres.
APR & AUG
Grenzwertig. Die Sonnenaktivität ist nach der Tagundnachtgleiche noch erhöht, aber die Nächte sind kurz und die Dämmerung begrenzt die Beobachtungsstunden.
💡 Falls du wählen kannst: Ziele auf die zweite Septemberwoche oder die zweite Märzwoche. Du bekommst den Äquinoktial-Schub, vollständige astronomische Dunkelheit und — im September — die ersten klaren, frischen Nächte nach dem Sommer.
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